Öl

Einmal jährlich ist es so weit: ein Ölwechsel ist fällig. Denn der Motor eines Autos will geölt sein, damit er läuft wie geschmiert. Doch allzu gern wird die lästige Pflicht schlichtweg vergessen.Dabei sorgt ein regelmäsiger Ölwechsel dafür, dass das Herzstück des Autos nicht nur länger lebt, sondern auch weniger Benzin verbraucht und damit die Umwelt geschont wird.
Wer beim Ölwechsel selbst Hand anlegen will, kann zwar Geld sparen, muss aber einige Regeln beachten. Der AUTOMEISTER steht hier mit Rat und Tat zur Seite: Er gibt wertvolle Tipps zum Ölwechsel, erledigt aber auch fachmännisch, preisgünstig und kundenfreundlich den notwendigen Ölaustausch. Die Auswahl des richtigen Motorenöls sollte dabei nicht dem Zufall überlassen werden. So spart man mit einem vollsynthetischen Öl nicht nur Kraftstoff, sondern mindert auch den Motorverschleis deutlich.
Richtungsweisend sind hier die Werksnormen und Freigaben der Automobilhersteller. Auch der beim Ölwechsel zu ersetzende Ölfilter muss zum Fahrzeug- und Motortyp passen. Der Ölwechsel selbst birgt bereits beim Ablassen des Altöls einige Risiken. So muss der Motor bereits warmgelaufen sein, damit das Öl rückstandsfrei ablaufen kann. Das Altöl und der gebrauchte Ölfilter sind zudem umweltgerecht zu entsorgen. Schon ein Liter Altöl kann eine Million Liter Trinkwasser verunreinigen. Vor dem Auffüllen des neuen Motorenöls gilt es zu beachten, den frischen Ölfilter fachgerecht anzubringen. Beim Einfüllen des frischen Öls lautet die wichtigste Grundregel: langsam und schluckweise nachfüllen, damit die maximale Ölmenge nicht überschritten wird. Denn was ein moderner Motor überhaupt nicht verträgt, ist zu viel Öl. Schäden an Motor und Katalysator können die Folge sein.
Selber machen ist also nicht immer die beste Lösung. Beim AUTOMEISTER erspart man sich nicht nur die schmutzigen Hände, sondern erhält wichtige Tipps und technische Informationen rund um das Auto. Eine fachgerechte Entsorgung des Altöls ist dann auch sicher gestellt.
Man sollte immer entscheiden, für welchen Einsatz das gewählte Öl gedacht ist und dabei nie die Herstellerfreigabe vergessen. Wer ein billiges Öl fahren will, sollte es häufiger wechseln lassen, um der Verschlammung vorzubeugen. Außerdem sollte man in diesem Fall schonender fahren. Der Verschleiß ist dann nämlich höher als bei hochwertigen Ölen.
Viskositätsklassen

Wer nur im Sommer fährt, kann ein dickeres Öl verwenden (15 W..., 20 W...). Wer das ganze Jahr über fährt und keinen saisonalen Ölwechsel machen will, muss ein dünneres Öl verwenden (0 W..., 5 W...). Wer viel hochtourig und unter Volllast fährt, braucht ein Öl, das auch sehr heiß werden kann, ohne zu flüssig zu werden. Dabei sollte die Zahl hinter dem W möglichst hoch sein, zum Beispiel 10 W 60. Wenn der Motor normal beansprucht wird, reicht ein 5 W 40 oder ein 15 W 40.
Selbstverständlich gibt die Bedienungsanleitung des Fahrzeuges Auskunft über das zu verwendende Öl. Je weiter die Zahlen der Viskositätsbezeichnung auseinander liegen, um so geringer ist die Änderung der Viskosität unter Temperatureinfluss. Diese Eigenschaften sind aber nur noch mit vollsynthetischen Ölen zu erreichen, besonders mit 0 W ... oder 5 W...
Alles in allem gilt: vor dem Einfüllen gründlich informieren, zum Beispiel beim AUTOMEISTER.
