Autoservice von AUTOMEISTER
Motoreninstands.

Motoreninstandsetzung

Technik Tipps

Instandsetzung statt Tauschmotor

Kostengünstig wiederbelebt

Ohne ihn geht gar nichts – aber mit ihm oft noch viel mehr als man denkt: Die Rede ist vom Motor. Solange das Herz des Autos unter der Haube reibungslos schlägt, freuen sich Fahrer und Geldbeutel. Kolbenfresser und gerissener Zahnriemen bleiben alptraumhafte Begriffe, die man bestenfalls aus Erzählungen kennt.

 

Wenn sie oder andere Verschleißerscheinungen zu kapitalen Motorschäden führen, kann es jedoch schnell unangenehm und teuer werden. Vierzehn Prozent aller Werkstattbesuche gehen heute schon auf das Konto des Motors, der damit Rang drei unter den Schadensverursachern belegt. Weil Autos immer länger fahren, wird dieser Anteil in Zukunft noch steigen.

 

"Die wenigsten Autobesitzer wissen allerdings, dass sie einen ‚kaputten’ Motor nicht gleich austauschen müssen", erklärt Jürgen Ballhause von der unabhängigen Werkstatt-Kette AUTOMEISTER. Qualifizierte Motoreninstandsetzer können heute viele technische Probleme am Autoherzen lösen und die Antriebsmaschine zu vertretbaren Preisen retten. Krumme Ventile können ausgetauscht, verschlissene oder beschädigte Kolben ersetzt, beschädigte Kurbelwellenlager aus und Zylinder nach Hersteller-spezifikationen geschliffen werden. Selbst schwerwiegende Schäden am Zylinderkopf lassen sich oft noch reparieren – und wenn gar nichts mehr hilft, tut es möglicherweise auch ein komplett überholter Tauschmotor vom Motoreninstandsetzer statt des teuren Austauschmotors vom Hersteller.

 

"Das Wichtigste ist, eine technisch und finanziell sinnvolle Lösung zu finden", erklärt Ballhause. Zeitwertgerechte Motoreninstandsetzung nennt das der Experte. "Dabei geht es vor allem auch darum, nicht nur die Schäden, sondern auch die Ursachen zu identifizieren und zu beseitigen." So kann Überhitzung die Folge eines undichten oder schlecht gewarteten Kühlsystems sein. Fehler im Zündsystem, nachtropfende Einspritzdüsen, Schmierölmangel, Bedienfehler oder eine falsch eingestellte Steuerung machen über Kurz oder Lang jedem Motor den Garaus. Nur wenn auch sie beseitigt werden, kann eine Instandsetzung von Dauer sein.

 

"Grundsätzlich sollte vor jeder Reparatur ein schadensbezogener Kostenvoranschlag eingeholt werden", rät Jürgen Ballhause. Ziel der Motoreninstandsetzung ist die Wiederherstellung bzw. langfristige Erhaltung der ursprünglichen Kenndaten des Motors (Leistung, Verbrauch, Abgas). "Am besten fährt dabei natürlich, wer seinen Motor überholen lässt, bevor die Schäden entstehen."