Finanzierung

Tipps für die Neuwagenfinanzierung
Auch freie Autohändler machen mobil
Nutzfahrzeug, Statussymbol, Objekt der Begierde – was immer ein Auto für einen Menschen bedeutet: Braucht er ein neues, muss er meist einen ganzen Batzen Geld aufbringen, bevor er das gute Stück sein Eigen nennen kann. Tatsächlich zahlen rund 50 Prozent aller privaten Neuwagenkäufer heute immer noch bar. Ein Drittel vor allem jüngere Fahrer greifen jedoch auf die Finanzierungsangebote der Händler und Spezialbanken zurück.
Was viele Kaufinteressenten nicht wissen: „Auch freie Fahrzeughändler kooperieren mit leistungsfähigen Finanzpartnern und können günstige Spezialkredite für die Neu- und Gebrauchtwagen- oder sogar die Reparaturkostenfinanzierung anbieten“, erklärt Mitja Bartsch von der unabhängigen Autohandels- und Werkstattkette AUTOMEISTER. Zusammen mit dem Marktführer CC-Bank gestalten er und seine Kollegen so markenübergreifend faire und attraktive Kreditkonditionen für ihre Kunden. Diese Darlehen sind in der Regel günstiger, als die Sofortkredite der Hausbank, weil die Spezialisten das Zahlungsrisiko besser kalkulieren können und als Sicherheit den Fahrzeugbrief (seit Oktober 2005 Zulassungsbescheinigung Teil II) in der Hand halten. Gleichzeitig können sie genauso auf die Möglichkeiten der Kunden zugeschnitten werden.
Etwas Vorsicht gilt bei Lockvogelangeboten mit zinslosen Finanzierungskrediten: „Diese Darlehen sind in der Regel vom Händler subventioniert, weil die Kreditgeber sonst nichts verdienen würden“, erklärt Bartsch. „Meist schlägt sich das an anderer Stelle – im Kaufpreis, in der Ausstattung oder im Service – ungünstig nieder.“ Grundsätzlich gälte es daher beim Fahrzeugkauf, das Gesamtpaket durchzukalkulieren. Aufpreise für Überführung oder Zulassung, Garantien, die über die Gewährleistung hinaus gehen, sowie kostenlose Wartungs- oder Mobilitätsdienstleistungen können ein paar günstigere Zinsprozente leicht wett machen. Kritisch seien auch Discount-Kredite zu prüfen, die mit günstigeren Monatsraten aber einer höheren Abschlusszahlung rechnen. „Die soll aus dem Verkauf des Fahrzeugs bei Laufzeitende gedeckt werden“, erklärt Bartsch. „Den Restwert kann aber keiner garantieren. Daraus wird ein zusätzliches Risiko für den Käufer.“ Sinnvoll sei überdies, sich gegen Zahlungsunfähigkeit bei Tod oder Arbeitsunfähigkeit abzusichern. „Manche Verträge greifen sogar im Falle plötzlicher Arbeitslosigkeit.“
